Die Holzernte (Fällen / Rücken) und der Holztransport werden im Privatwald oft in unterschiedlichen Kombinationen von Eigen- und Fremdleistungen erbracht. Im Forstjargon wird bei selbsterstellten Leistungen meist von Regiearbeit gesprochen. Der Zukauf von Holzerntearbeiten wird als Unternehmerleistung bezeichnet.

Vor Beginn eines Mobilisierungsvorhabens ist die rechtliche Zuständigkeit für die Auftragsvergabe zu klären. Grundsätzlich kommen alle Kombinationen vor, nämlich die Vergabe durch den

  • Waldbesitzer (meist größere Besitzungen)
  • FGB Geschäftsführer (Vollmacht)
  • Forstamt (Vollmacht)
  • privates Forstbüro (Vollmacht)

In einem Mobilisierungsprojekt ist es sinnvoll, die Verantwortung für die Auftragsvergabe in die Hände des FBG Geschäftsführers zu legen. Unter seiner Regie werden dann die einzelnen (Arbeits-) Aufträge an die Waldbesitzer bzw. Firmen vergeben. Das Qualitätsmanagement (Steuerung / Kontrolle / Abnahme) der Arbeiten obliegt somit ebenfalls dem FBG Geschäftsführer.

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