Um einen reibungslosen Ablauf einer Nutzungsmaßnahme zu gewährleisten, müssen vor Beginn der eigentlichen Holzernte verschiedene Punkte geklärt sein. Dazu kann das Anlegen einer einfachen Checkliste - wie im nachstehenden Tipp vorgestellt - hilfreich sein.

Prüfliste: Vor der Nutzung

  • Grundstücke und Grenzen bekannt?
    Die zur Nutzung vorgesehenen Privatwaldgrundstücke sind in ihrer Lage und in ihrem Grenzverlauf bekannt.
  • Auftrag des Waldbesitzers liegt vor?
    Die Besitzer dieser Grundstücke haben eine schriftliche Einwilligung bzw. einen schriftlichen Auftrag zur Nutzung ihrer Grundstücke hinterlegt.
  • Vermarktung aller Sortimente geklärt?
    Die Vermarktung des Holzes ist gesichert, d. h. es liegen feste Absprachen oder Vorverträge für die voraussichtlich anfallenden Holzmengen und Sortimente sowie über die Preise vor.
  • Unternehmer beauftragt?
    Ein geeigneter Forstunternehmer wurde (schriftlich) mit der Aufarbeitung beauftragt (Auftragsvergabe).
  • Zeitplan und Abläufe definiert?
    Ein Zeitplan mit Ausweichtermin(en) und evtl. Ausweichflächen (Witterung!) wurde ausgearbeitet.
  • Bestand vorbereitet?
    Die Bestände sind ausgezeichnet, die Rückegassen sind markiert und die Polterplätze sind vorhanden, so dass das Holz abgefahren werden kann.