Schon während einer Nutzungsmaßnahme und besonders nach ihrem Abschluss ist eine intensive Kontrolle und Besprechung der Egebnisse mit allen Beteiligten notwendig. Sehr wichtig ist in diesem Zusammenhang ein geführter Abschlussbegang mit den Waldbesitzern, die sich am Mobilisierungsvorhaben beteiligt haben.

Kontrollen während der Nutzungsmaßnahme

Direkt zu Beginn der Holzerntemaßnahme muss überprüft werden, ob ...

  • das gewählte Holzernteverfahren richtig angewandt wird
  • die Befahrung nur auf den Gassen erfolgt
  • die Witterung eine Befahrung zulässt
  • die Aushaltungen korrekt eingehalten werden
  • die Polterung ansprechend und richtig ist
  • die Holzerntetechnik in Ordnung ist
  • die waldbaulichen Anweisungen korrekt umgesetzt werden
  • das Schadprozent am verbleibenden Bestand gering ist

Das Prüfen und ggf. Gegensteuern auf Grund der Kontrollergebnisse erfordert bei einer Mobilisierungsmaßnahme viel Zeit. Dennoch sollte hierauf höchster Wert gelegt werden. Eine vorzeigbare Erntemaßnahme festigt das Vertrauen der Waldeigentümer und gewinnt es bei denen, die bisher noch nicht erreicht werden konnten.

Gemeinschaftlicher Kontrollgang zum Abschluss der Maßnahme

Ist eine Mobilisierungsmaßnahme vollständigt abgewickelt (inkl. Holzverkauf), dann empfiehlt sich ein Abschlussbegang mit allen an der Maßnahme beteiligten Personen. Weiter sollten auch Waldbesitzer hinzugezogen werden, die bei der zurückliegenden Maßnahme nicht gewonnen werden konnten. Erfahrungsgemäß ist es zudem sinnvoll, die Holzernteunternehmer mit einzuladen. Während des Begangs sollte der Mobbilisierungsverantwortliche die Erfolge vorstellen (z.B. Deckungsbeitragsrechnung, Waldbau), aber auch Probleme diskutieren (z.B. Mobilisierungsrate, Erschließungssituation, Arbeitsqualität).