In vielen Fällen sind private Waldbesitzer daran interessiert, bei der Holzaufarbeitung Eigenleistung zu erbringen, um so Kosten einzusparen und einen höheren Reinerlös zu erzielen. Aber auch die Freude an der körperlichen Arbeit im eigenen Wald spielt häufig eine Rolle.
Soll die vollständige oder teilweise Aufarbeitung des Holzes durch den Waldbesitzer selbst erfolgen, ist dies im Nutzungsauftrag eindeutig festzulegen. Wichtig ist dabei die Einhaltung von Terminen, um die einheitliche Vermarktung zu gewährleisten. Weiterhin wichtig ist die Information der Privatwaldbesitzer über die Aushaltungskriterien des jeweiligen Sortiments der Holzkäufer (Länge- , Mitten- und Zopfdurchmesser, Holzqualität), um spätere Reklamationen beim Holzverkauf zu vermeiden.
Will der Waldbesitzer einen Teil des anfallenden Holzes selbst verwenden (z.B. als Brennholz oder als Pfähle für den eigenen Bedarf), muss dieses Holz eindeutig gekennzeichnet und getrennt gelagert werden.