Die Holzvermarktung umfasst mehr als nur den Verkauf des eingeschlagenen Rundholzes. Unter der Vermarktung ist das Verkaufsgeschäft als Ganzes zu sehen. Sie beginnt mit der Kundenrecherche und geht weiter über die Kontaktaufnahme bzw. -pflege, die Vertragsverhandlung, die Organisation der Belieferung bis hin zur Abrechnung des mobilisierten Holzes.

Käufer finden - Sägewerke, Holzhandel, Selbstwerbungsunternehmen, Frächter

Zu Beginn eines Mobilisierungsprojekts müssen geeignete Käufer für die erwarteten Sortimente gefunden werden. Während die größeren Abnehmer meist schon bekannt sind, lassen sich z.B. mit einer Onlinerecherche meist noch weitere mögliche Kunden in nahen Umfeld identifizieren.

Gegenseitiger Vorteil: Holz der kurzen Wege

Rundholz ist ein transportempfindliches Gut. Insbesondere schwache und qualitätsgeminderte Sortimente können auf Grund des ohnehin oft sehr knappen Erlöses keine höheren Transportkosten tragen. Durch die Indentifikation auch sehr kleiner, aber nahliegender Sägewerke kann nicht selten für beide Geschäftspartner ein gegenseitiger Vorteil gezogen werden.

Verträge aushandeln

Wenn die geeigneten Kunden ausgewählt sind, müssen umgehend Verträge über die Liefermengen geschlossen werden. In einem schriftlich fixierten Vertrag sind die relevanten Vereinbarungen wie beispielsweise Liefermenge und Lieferzeitpunkt, Aushaltung, Preise, Boni/Mali und die Abrechnungsart festzuhalten.


Mustervertrag für den Vorverkauf von Rundholz

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